Chan-Sen,
das ist zuallererst eine Sammlung von Klischees, begründet um Hyperaktivismus
der ersten Jahre des neuen Jahrtausends. Chan-Sen, das war zu Anfangs nur eine
Idee des astorischen Staatengründers Schmidt. In einer durchwachten Nacht
gründete er die Vereinigten Staaten von Astor und neun Bundesstaaten mit
neun verschiedenen Ausprägungen. Das war es auch schon.
Die Chan-Senesen waren davon nicht sonderlich begeistert. Nun waren sie in
die Welt gesetzt und keiner kümmerte sich um sie. Aber das sollte sich bald
ändern. Im September 2000 bewarb sich Ro Andriz um das Amt des Gouverneurs.
Mit Erfolg - es gab keine Konkurrenz, eigentlich gab es noch überhaupt keinen
Gouverneur für einen der Bundesstaaten Astors. Aber mehr dazu unter der Rubrik
"Geschichte".
Befragt
man jemanden aus "dem Reich"(Sprich: Alle anderen Bundesstaaten Astors)
über Chan-Sen, wird er wahrscheinlich von einem sehr, sehr kargen und bergigen
Land erzählen. Das hängt vor allem damit zusammen das man aus Chan-Sen
nur Hong Nam kennt - direkt an den Küstengebirgen - und natürlich Lo
Santui und seinen Santui Stausee, am Gret-Chen Gebirge gelegen. Doch zwischen
den wenigen Bergen gibt es ziemlich viele und durchaus ansehnliche Wälder.
Da der Chan-Senese an sich kein begeisterter Bauer, jedoch ausnahmslos fanatischer
Liebhaber der freien Natur ist, stehen die Bäume, welche bekanntlich die
Grundvoraussetzung für Wälder sind, noch heute.
Was dem Chan-Senesen an Sturheit abgeht hat das Land doppelt mitbekommen - Chan-Sen
ist so stur, dass es nicht einmal Erdbeben gibt. Was die Chan-Senesen wiederum
auf die Idee brachte das kleine Dorf Santui am Chan Tse Fluss um einen Staudamm
zu bereichern.
Der Staudamm,
übrigens der Grösste der mikronationalen Welt, staut einen See der das
oben genannte Dorf verdrängte - um immerhin dreissig Kilometer. Santui verschmolz
mit Lo Sao zur mittlerweile zweitgrössten Chan-Senesischen Stadt Lo Santui.
Da den Lo Santuisen die Energiegewinnung Spass machte und die Geologie stabil
ist bauten die Einwohner gleich ein Kernkraftwerk
an das Ufer des schönen Stausees und, um die Umweltschützer zu beschwichtigen,
die grösste Solar- und Windfarm gleich dazu.
Der Norden Chan-Sens ist sehr dünn bevölkert. Kaum zu glauben, hat man
einmal die Menschenmassen in Hong Nam erlebt.
Chan-Sen in Zahlen:
| |
Chan-Sen |
Astor |
D |
| Einwohner /Mio |
17,9 |
123 |
82,7 |
| Fläche/tkm² |
218 |
1500 |
357 |
| Küste /km |
107 |
3747 |
2389 |
| Bevölkerungsdichte /km2 |
82 |
84 |
231 |
| Durchschnittliche Lebenserwartung /Jahren |
79,3 |
77.1 |
77,4 |
Die Probleme

Satellitenstädte in Hong Nam - einzige Lösung zur Wohnraumbeschaffung.
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Das grösste Problem des Chan-Senesen ist gleichzeitig seine grösste
Liebe: Hong Nam, die Hauptstadt
des Landes. Hong Nam ist schön, Hong Nam ist reich, Hong Nam ist... nun
ja, alles andere eben auch.
Leider ist Hong Nam mit den Jahren sehr reich geworden an Menschen die sich der
Vorteile der wunderbaren Stadt bewusst wurden - aus diesem Grunde ist die Stadt
heute ein Metropole mit fast sechs Millionen Menschen - acht Millionen wenn man
Big Hong Nam Area dazu zählt.
Hong Nam kann fast allen Arbeit bieten - das ist der Vorteil. In den letzten Jahren
boomte die Industrie (und sorgte damals für den Zuzug weiterer achthunderttausend
Menschen), Verkehr und Infrastruktur konnten Dank des bedingungslosen Willens
der Bewohner Hong Nams zur Ordnung mitwachsen. Das Gesundheitssystem ist vorbildlich,
Schulen und Universitäten haben einen derart guten Ruf das Menschen von überall
herströmen um in sich in Chan-Sen auf ihr Leben vorzubereiten. Und darauf
später viel Geld zu verdienen. Übrigens ein sehr beliebtes Hobby in
Chan-Sen, in Hong Nam ganz besonders. Allerdings achtet der Chan-Senese darauf,
das ihn das Geld nicht unglücklich macht - fast ebenso gerne wie er es verdient
gibt er es auch wieder aus.
[Stand: 24.12.2003, Andriz]
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