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Das Büro des Gouverneurs |
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Lust auf einen eigenen Staat? |
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Der Spirit, der Geist ist noch da - es fällt ihm nur schwer sich zwischen RTL und Amazon Homepages bemerkbar zu machen. Während T-Online und AOL ständig überlegen wie sie ihre "Ich-bin-drin" Kundschaft noch länger auf ihren Seiten halten können gibt es für eben diese User nichts mehr zu tun ausser zu konsumieren. Lesen, surfen, spielen. Aber wo bleibt die Kreativität, wo bringt man sich ein? Genau hier. In Astor, in Chan-Sen oder einem der anderen Bundesstaaten. Denn das Schöne an Mikronations: Hier kann man alles ausprobieren ohne ein Risiko einzugehen. Eine Homepage in Pink? HTML lernen? Wie war das noch mal mit der Kantenglättung? Und schreibt sich Satellit nun mit einem oder zwei L? Die Mikronationen sind ein Lernfeld mit Spielspass. Fehler, die im realen Leben "RL" peinlich sind, werden einem hier auch unter die Nase gehalten - aber dann wieder vergessen. Und im Zweifelsfalle gibt es hier immer jemanden der einem erklärt wo man einen TR-Tag schliessen muss. Das die Mikronationen auch ein Spiegelbild der Gesellschaft sind merken die braunen Krieger - die haben im Spiel der virtuellen Nationen keine Chance. Denn sie treffen hier auf etwas mit dem sie sich nicht auskennen - Intelligenz und Scharfsinn. Nun, soviel zu meiner ureigenen Bescheidenheit. Die Mikronationen sind unsere eigene Spielzeug-Eisenbahn, Interaktion mit anderen Menschen gratis. Die Teilnahme an dieser Eisenbahnaktion ist kostenlos. Aber nicht umsonst. Chan-Sen ist mein Hobby. Nicht gerade meine Leidenschaft - die beansprucht jemand reales. Chan-Sen ist Experimentierfeld, Spass, Erfahrung, Ventil, Wettstreit. Nicht mehr, nicht weniger. Kein Ersatz für Machtphantasien - denn absolutistische Systeme funktionieren in Mikronationen nicht. Es grüsst, natürlich mit getragener, staatsmännischer Ernsthaftigkeit Ro AndrizGouverneur Chan-Sen |