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Die virtuelle Geschichte von Chan-Sen |
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| 1480 - 1782 > Von der Besiedlung bis zur Gründung Chan-Sens | ||||||
Laut Historie fanden vor über fünfhundert Jahren erste Auswanderer aus Chinopien auf die aranische Halbinsel. Im Laufe der folgenden 180 Jahre der grausamen Ying-Dynastie im Gelben Reich folgten mehrere Hunderttausend Flüchtlinge, so dass Chan-Sen bei seiner Staatengründung im Jahre 1782 bereits über 700.000 Einwohner zählte. Die chinopischen Einwanderer fanden kein unbesiedeltes Land vor - doch die Ureinwohner, das einfache Bauernvolk der Senesen überlebte die Ankunft der Chanesen nicht - eine von den Siedlern eingeschleppte Influenza rottete beinahe das ganze Volk aus. Die wenigen Überlebenden integrierten sich schnell in die rasch wachsende chanesische Kolonie. |
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1782 - 1913 > Der Volksraum |
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Oft sah sich Chan-Sen in den folgenden Jahrhunderten jedoch den Machtinteressen der Nachbarstaaten ausgeliefert und verlor dreimal für jeweils mehrere Jahrzehnte seine Unabhängigkeit. Erst im Jahre 1914 errangen chan-senesische Politiker die unblutige Loslösung von Drull und verteidigten ihr Land erfolgreich gegen einen Okkupationsversuch seitens des Gelben Reiches, das erst vor zwei Jahren seine "Ein Chinopien" Politik aufgegeben hat. |
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| 1913 - 2000 > Freiheit und Einigkeit | ||||||
Schnell gaben die chan-senesischen Widerstandszellen ihre Isolation auf und verbündeten sich mit Widerstandsgruppen auf der ganzen aranischen Halbinsel. Nach einem harten und blutigen Partisanenkrieg zogen sich die Truppen Klings zurück - Chan-Sen war wieder frei.
Andere Staaten wurden nicht mehr als Bedrohung sondern als Möglichkeit entdeckt. So vertieften sich die Beziehungen zu den Staaten des astorischen Bundes so sehr, dass Chan-Sen der Gründung der Vereinigten Staaten von Astor nicht nur zustimmte, sondern auch als Gründungsmitglied beiwohnte. Das dieser Schritt seine Zeit brauchte, um zu reifen, erscheint angesichts mancher Staatenbünde klar. So kam es erst im Jahre 2000 zur Gründung der Vereinigten Staaten von Astor. |
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2000 > Die Vereinigten Staaten |
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Als ein Ergebnis erlebte Chan-Sen in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends einen einmaligen Boon. Heute kann sich der Bundesstaat mit seiner Infrastruktur, seiner Kultur und seinen Bewohnern mit jedem anderen Land messen. Wenn es das denn wollte. Aber eigentlich sind die Chan-Senesen schon so recht zufrieden mit dem erreichten. Und der Fortschritt geht weiter. In den letzten Jahren erlebte Chan-Sen einen astorischen Premier, der die Nerven verlor und eine Diktatur einleiten wollte, einen Innenminister, der Chan-Sen als Brutstätte von Verbrechern diffamierte, eine Phase der Agonie und der Wiederbelebung. Und auch mit den Nachbarn gab es ein stetiges Auf und Ab. Ratelon, theoretisch ein Astor nicht unähnlicher Staatenbund, muss hin und wieder den Verlust eines Teilstaates verkraften, was die Union zu oft schon an den Rand des Bürgerkriegs brachte. Doch darüber wird später weiter berichtet werden müssen..
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